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07.08. - 08.08.2010 in Strohkirchen
Eine enorme Anzahl an Einsätzen mussten am vergangenen Wochenende die Mitglieder der Jugendfeuerwehr Strohkirchen bewältigen. Dort hatte der Jugendfeuerwehrwart Andreas Dziedo zum 1. Berufsfeuerwehrtag eingeladen.
Ziel war es, den Jugendlichen den Alltag in einer Berufsfeuerwehr näher zu bringen. Einen Tag so leben, wie es die Profis tun. Dafür wurde das frisch sanierte Dorfgemeinschaftshaus kurzerhand zu einer Berufsfeuerwehrwache umfunktioniert. Der Fuhrpark wurde auf dem Parkplatz untergebracht und auf dem großen Saal hatte jeder Jugendliche einen Schlafplatz. Es wurde eine große Tafel für die gemeinsame Verpflegung eingerichtet und abends konnte man in geselliger Runde einen Film bzw. Bilder vergangener Zeiten anschauen.



































Doch dies waren nur die guten Rahmenbedingungen für das vielseitige Einsatzspektrum.
14 Nachwuchskräfte waren in verschiedenen Besatzungen auf den Fahrzeugen eingeteilt. Sobald die Alarmglocke den Berufsfeuerwehralltag unterbrach, hieß es so schnell wie möglich die Uniformen korrekt an zu ziehen, den richtigen Platz im Fahrzeug zu finden und für die Gruppenführer den Einsatzort zu lokalisieren. Dabei waren die Informationen auf den Alarm-Faxen und der simulierten Leitstelle sehr Hilfreich.
So wie im realen Leben, informierten die Gruppenführer ihre Einsatzkräfte über die Lage und bereiteten diese auf eventuelle Gefahren und Besonderheiten vor. Wenn es hieß, dass zu einer Brandbekämpfung oder einem Verkehrsunfall alarmiert wurde, war doch eine gewisse Nervosität zu spüren.
Die Einsätze waren sehr verschieden. Die Jugendfeuerwehrmitglieder hatten Sturmschäden zu beseitigen, vermisste Personen zu suchen und eine Person aus einem Brunnenschacht zu retten. Zu verbuchen war auch ein Fehlalarm und ein Verkehrsunfall. Eine Person hatte einen Stromunfall und auch ganz "typisch" mussten zwei Katzen aus Bäumen gerettet werden. Selbst nachts musste eine fiktive Hubschrauberlandung auf dem Sportplatz vorbereitet werden. Die beiden Höhepunkte bildeten die beiden Brandeinsätze, ein Stallgebäude der ehemaligen LPG und ein Waldbrand mussten erfolgreich gelöscht werden.
So kam es dazu, dass 11 Einsätze, die alle auf die Jugendfeuerwehr zugeschnitten waren, innerhalb von 24 Stunden bewältigt werden mussten.
Für den Erfolg sorgten nicht nur die gut agierenden Mitglieder der Jugendfeuerwehr, sondern auch alle, die den Tag mit vorbereitet und unterstützt haben. Besonderen Dank gilt dabei Frau Bürgermeisterin Romanowski und dem Wehrführer Uwe Werner. Wir bedanken uns auch für die Hilfe von Christopher Wunderlich als Betreuer, Maschinist und Fahrer sowie Isabell Jeske als Opfer und Rollenspieler in den verschiedenen Lagen. Letztendlich haben zudem noch zahlreiche Bewohner aus Strohkirchen den BF-Tag mit Rat und Tat kräftig beigestanden.